„Hirni der Woche“ für Hahns E-Voting-Versuch

Die Tageszeitung Der Standard verleiht jede Woche einen „Hirni“ für herausragend undurchdachte Leistungen österreichischer Politiker. Diese Woche geht er an Hahns E-Voting-Versuch bei den ÖH-Wahlen:

Die ÖH-Wahl ist vorbei, aber nach fast 24 Stunden gibt es noch immer kein Endergebnis. Schuld daran dürfte das E-Voting sein, das zum ersten Mal zum Einsatz kam. Probleme gab es etwa an der Universität Graz, wo man bisher vergeblich versucht hat, die Ergebnisse von elektronischer Wahl und Papier-Wahl zusammenzuführen. Doch nicht nur der Umstand der Zeitverzögerung lässt eine negative Bilanz ziehen: Denn das Projekt, für das viel Geld ausgegeben worden war (laut Minister Hahn „im Kernbereich“ mehr als 300.000 Euro), und mit dem man die Wahlbeteiligung steigern wollte, ist auch hierbei gescheitert. Die Wahlbeteiligung war mit nur 25 Prozent so niedrig wie nie zuvor. Das E-Voting nutzten überhaupt nur 2.200 der 230.000 Wahlberechtigten. Dafür gibt es den Hirni der Woche.

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Foto: Hirni der Woche, Quelle: © Der Standard

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