Über

Barbara Ondrisek und Peter Purgathofer haben zusammen die eigenständige, fraktions- und parteilose Initiative papierwahl.at gegründet und sind E-Voting-Kritiker von der Technischen Universität Wien.

Die Seite wird zudem von der Kampagne rettet-die-wahlen.at, der HTU Wien, der HTU Graz und der ÖH-Uni-Graz unterstützt. Zudem ist eine Kooperation mit dem deutschen Chaos Computer Club entstanden.

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Eine kurze Vorstellung aller Autoren:

barbara ondrisek e-voting Barbara schloss 2008 ihre Dissertation an der TU Wien zum Thema Sicherheit von E-Voting-Systemen ab, wobei die Doktorarbeit als Buch erschienen ist. Hier alle Beiträge auf papierwahl.at von ihr.
peter purgathofer e-voting Peter Purgathofer ist ao.Univ.Prof an der TU Wien, Fakultät für Informatik, am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung, Arbeitsbereich Human-Computer Interaction.
e-voting marc Marc Pietkiewicz ist Student aus Graz und schreibt ebenfalls für papierwahl.at.
constance_kurz e-voting Constanze Kurz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe »Informatik in Bildung und Gesellschaft« an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Überwachungstechnologien, Biometrie und Wahlcomputer. Sie arbeitet außerdem für den CCC und schreibt für papierwahl.at unter dem Namen 46halbe.
michael_gissing e-voting Michael Gissing, studiert Telematik an der TU Graz. Ist für die HochschülerInnenschaft an der TU Graz als Studienvertreter, Mitarbeiter im EDV-Referat und in der Universitätsvertreung tätig und ist als studentisches Mitglied in den Senat der TU Graz entsandt. Er schreibt unter dem Usernamen scolytus
sailormeni e-voting Manfred Menhart studiert technische Physik an der TU Wien. Er ist Sachbearbeiter im Referat für Bildung und Politik der HTU Wien und Mandatar der ÖH Bundesvertretung. Hier seine Beiträge.
e-voting lxt Alexander Thalhammer (LX_T) ist Aktivist der GRAS und Mandatar des bildungspolitischen Ausschusses der ÖH Bundesvertretung. Darüber hinaus ist er Mitglied der BLATT und als Referent für Gesellschaftspolitik an der HTU Graz tätig. In seiner Freizeit studiert er MSc. Softwareentwicklung-Wirtschaft an der TU Graz.

Motivation

Dieses Weblog ist als eine Sammlung von Beiträgen zu elektronischen Wahlen entstanden und bietet Bürgern die Möglichkeit sich über die Risiken von elektronischen Wahlen zu informieren.

Wir wollen nicht unbedingt E-Voting generell und unreflektiert ablehnen, wir wollen informieren und bei aller Technikverliebtheit auch Schwachstellen und Probleme der neuen Wahlmethoden aufzeigen.

Die Motivation für diese Seite waren die vielen Seiten der E-Voting-Gegenbewegungen im Ausland (siehe E-Voting-Blogs) und einer fehlenden Gegenstimme mit entsprechendem Gegengewicht zu den Befürwortern von elektronischen Wahlen in Österreich.

6 Antworten zu Über

  1. Rudolf Scheutz sagt:

    Eine Zuordnung eines elektronischen Dings zu einer wirklichen Person ist nicht moeglich : Computer-/Kommunikationsnetzwerke sind (fast) beliebig manipulierbar und niemand weiss, was man mit der Informationsflut anfangen soll.
    Traditionelle Informationen koennen elektronisch kontaminiert sein.

  2. Greg sagt:

    Hallo,

    auf http://chaosradio.ccc.de/cre118.html gibt es einen super Podcast zum Thema “Das Wahlcomputer-Urteil” in Deutschland vom Chaos Computer Club Deutschland.

    Quintessenz: In Deutschland kamen bei der Bundestagswahl 2005 bereits Wahlcomputer zum Einsatz. Ulrich Wiesner und sein Vater haben daraufhin beim Bundesverfassungsgerichtshof geklagt und mit dem Urteil vom 3. März 2009 des Bundesverfachungsgerichtshofs Recht bekommen.

    Der deutsche Bundesverfassungsgerichtshof hält Wahlcomputer für verfasssungswidrig, weil sie dem Verfassungsgrundsatz der “Öffentlichkeit der Wahl” widersprechen.
    Den Beschluss dazu gibts hier.

    Ein kleines Zitat daraus zeigt aber schon, warum auch E-Voting davon betroffen ist:

    “Der Wähler selbst muss ohne nähere computertechnische Kenntnisse nachvollziehen können, ob seine abgegebene Stimme als Grundlage für die Auszählung oder jedenfalls als Grundlage einer späteren Nachzählung unverfälscht erfasst wird. Wird das Wahlergebnis durch rechnergesteuerte Verarbeitung der in einem elektronischen Speicher abgelegten Stimmen ermittelt, genügt es nicht, wenn anhand eines zusammenfassenden Papierausdrucks oder einer elektronischen Anzeige lediglich das Ergebnis des im Wahlgerät durchgeführten Rechenprozesses zur Kenntnis genommen werden kann.”
    Wie soll das aber gehen, wenn jemand im Internet e-votet, das ganze über Internet-Leitungen,irgendwo in einem Bundesrechenzentrum landet, wo kein Mensch weiß und auch nicht öffentlich nachvollziehen kann, was dort geschieht?

    Natürlich gilt dieses Urteil einmal nur für Deutschland! Es ist aber, gerade weil es sich um einen fundamentalen Rechtsgrundsatz der Verfassung handelt, davon auszugehen, wenn auch nicht sicher , dass in Österreich eine ähnliche Rechtssprechnug erfolgen wird.

    Des weiteren verstösst das E-Voting aber meiner Meinung nach noch gegen andere Wahlgrundsätze, wie z.B. der Anonymität/geheimen Wahl.
    Es wird ja bei jeder Wahlabgabe die IP Adresse und durch die Signatur ja zusätzlich die Identität des Wählers mitgespeichert bzw. ist diese im Bundesrechenzentrum an der Endstelle immer noch erkennbar. Dies bedeutet aber, dass es für den Empfänger, nämlich dem Computer im Bundesrechenzentrum möglich wäre/ist herauszufinden, wer welche Partei gewählt hat. Also wunderbar, um totalitäre Systeme aufzubauen!

    Wer Näheres wissen möchte, kann mir auch ein email schreiben.

    Liebe Grüsse

    Greg

  3. [...] Dr. Peter Purgathofer (TU Wien, papierwahl.at) Constanze Kurz (Humbolt Universität Berlin, ccc.de)- LIVE-Zuschaltung aus [...]

  4. [...] Autoren sind dazu gekommen, andere haben sich verabschiedet. Hier mit möchte ich mich bei allen Beteiligten und bei allen Unterstützern [...]

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