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	<title>Kommentare zu: D: BITKOM fordert Online-Wahlen</title>
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	<description>eine sammling von links und posts, die das thema e-voting kritisch betrachten</description>
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		<title>Von: Mathias</title>
		<link>http://papierwahl.at/2009/10/05/d-bitkom-fordert-online-wahlen/#comment-1222</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mathias]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 17:04:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Also dieses Märchen von der Erhöhung der Wahlbeteiligung glaubt doch kein Mensch mehr. Bestes Beispiel sind die Online-Wahlen der GI (Gesellschaft für Informatik) in Deutschland. Für deren Präsidiumswahlen benutzen sie das System Polyas, und wie erwartet, haben Prof. Grimm und seine industriefreundliche Clique vorab lauthals behauptet, gerade bei Informatikern würde sich die Beteiligung erhöhen.

Und was ist passiert? Außer im ersten Jahr, wo es tatsächlich eine Erhöhung gab, blieb alles beim alten. Nichts mit Erhöhung also. Nur Kosten.

Aber so richtig peinlich ist ja, dass auch die GI-Wahlen 2009 wieder online stattfinden werden, als hätte es das Bundesverfassungsgerichtsurteil nicht gegeben. Prof. Grimm versprach zwar vollmundig, die GI-Online-Wahlen würden keine Wahlen zweiter Klasse sein. Aber nun wird Polyas unverändert eingesetzt, der Transparenzgrundsatz wissentlich missachtet.

Und die Begründung: Es wären ja keine parlamentarischen Wahlen. Man übe sich nicht in vorauseilendem Gehorsam, nur weil jemand verfassungswidrige Wahlsysteme juristisch angreifen könnte.

Nur gut, dass diese GI-Online-Wahlen so dermaßen unwichtig sind, dass niemand sie hacken wird. Die sind ja nicht mal wichtig genug, dass sie jemand anfechtet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also dieses Märchen von der Erhöhung der Wahlbeteiligung glaubt doch kein Mensch mehr. Bestes Beispiel sind die Online-Wahlen der GI (Gesellschaft für Informatik) in Deutschland. Für deren Präsidiumswahlen benutzen sie das System Polyas, und wie erwartet, haben Prof. Grimm und seine industriefreundliche Clique vorab lauthals behauptet, gerade bei Informatikern würde sich die Beteiligung erhöhen.</p>
<p>Und was ist passiert? Außer im ersten Jahr, wo es tatsächlich eine Erhöhung gab, blieb alles beim alten. Nichts mit Erhöhung also. Nur Kosten.</p>
<p>Aber so richtig peinlich ist ja, dass auch die GI-Wahlen 2009 wieder online stattfinden werden, als hätte es das Bundesverfassungsgerichtsurteil nicht gegeben. Prof. Grimm versprach zwar vollmundig, die GI-Online-Wahlen würden keine Wahlen zweiter Klasse sein. Aber nun wird Polyas unverändert eingesetzt, der Transparenzgrundsatz wissentlich missachtet.</p>
<p>Und die Begründung: Es wären ja keine parlamentarischen Wahlen. Man übe sich nicht in vorauseilendem Gehorsam, nur weil jemand verfassungswidrige Wahlsysteme juristisch angreifen könnte.</p>
<p>Nur gut, dass diese GI-Online-Wahlen so dermaßen unwichtig sind, dass niemand sie hacken wird. Die sind ja nicht mal wichtig genug, dass sie jemand anfechtet.</p>
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