Juli 22, 2009
Die österreichische Lobbygruppe E-Voting.CC (Webseite) von und mit Robert Krimmer wird auch im Jahr 2010 wieder auf Schloss Hofen bei Bregenz eine Konferenz veranstalten, die „EVOTE2010″. Wer also vom 21. bis 24. Juli 2010 die Neuigkeiten mit dem Who’s Who der E-Voting-Szene austauschen und einen Beitrag einreichen will, dem sei der Call for Papers empfohlen. Der Call läuft noch einige Monate, ihn im Hinterkopf zu behalten wär’ vielleicht eine Idee. Denn den neuesten Hack auf einer industrienahen Veranstaltung einzureichen, hätte einen gewissen Charme. :}
The aim of this conference is to bring together e-voting specialists working in academia, politics, government and industry. [1]
Es lohnt sich vielleicht auch ohne Einreichung im nächsten Jahr hinzufahren, denn die Argumentationen und Zukunftsvisionen der eher kommerziell orientierten Kreise haben sich seit dem Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts deutlich verschoben. Außerdem wäre es interessant, die Auswertung der österreichischen Hochschulwahlen präsentiert zu bekommen. *hust*
[1] Aus der Einleitung des CfP.

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Verfasst von 46halbe
Juli 22, 2009
Ein Bericht der unabhängigen kanadischen Wahl-Regulierungsbehörde (Independent Electoral Watchdog) zeigt eine Bereitschaft Kanadas zu Online-Registrierung und zur Online-Wahl. In dem Bericht wird zudem ein E-Voting-Pilotversuch bei den Wahlen 2013 gefordert.
Die Motivation für den Einsatz von E-Voting ist eine gewünschte Erhöhung der Wahlbeteiligung (derzeit bei 58.8%). Kanada bietet zwar eine Art Auslandswahlkarten-System für Auslandskanadier an, aber dieses System soll zu kompliziert sein – E-Voting könnte hier einfacher und bediehntbarer sein, so das Versprechen.
Eine Zusammenfassung des Berichts ist bei The Star zu finden.
Die Kanadische Gegenbewegung Paper Vote Canada lässt allerdings nicht lange auf ein Statement warten und spricht sich erneut scharf gegen Internetwahlen aus.
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Verfasst von electrobabe
Juli 16, 2009
Manfred Krejcik, der unter anderem bei Radio Netwatcher / Netwatcher24 aktiv ist, hat ein Interview mit Minister Hahn zu E-Voting geführt. Das Video, in dessen Kommentareinblendungen auch papierwahl.at zitiert wird, gibts bei vimeo zu sehen:
[
Direktlink]
.Gio Hahn, Wissenschaftsminister in Österreich verteidigt sein Prestigeprojekt E-Voting bei den ÖH-Wahlen. In einem Interview mit der ORF-Futurezone übte er Kritik an seinen Kritikern u. sparte nicht mit Kommentare „technologische Laien“ bzw. Kritiker als technologiefeindlich hin zu stellen. Wir von Radio Netwatcher wollten das genauer wissen und haben versucht den Minister auf seine E-Votingtauglichkeit zu testen.
Wer wenn nicht ein für E-Voting verantwortlicher Minister müsste eigentlich sattelfest sein.
Sagen wir müsste! Ob dies der Fall ist überlesen wir unseren geneigten Hörerschaft.
Link zum futurezone-Artikel
futurezone.orf.at/stories/1503308/
Fragen stellt Manfred Krejcik, Radio Netwatcher und selbst E-Voting Pionier anno 2000 Proponent der ARGE-UV-Wahl.
Kamera und Assistenz Thomas Lohninger von socialhack.wordpress.com
[via netwatcher24]
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Verfasst von marc
Juli 16, 2009
In Ghana scheint es aktuell Bestrebungen zu geben, den Wahlvorgang elektronisch zu gestalten. Wie ghanadot.com berichtet, könnte man aber hier sogar noch einen Schritt weiter gehen und nicht nur auf „übliche Weise“ elektronisch abstimmen.
2016 soll biometrisch gewählt werden:
The Minister of Communications, Mr. Haruna Iddrisu disclosed this at the opening of a two day inaugural General Meeting of the African eGovernance Academy in Accra, yesterday.
According to him, “As most of you may be aware in Ghana and in many African countries there are calls for the introduction of e-voting processes.
Additionally, discussions are going in many circles in Ghana and elsewhere on the continent for the introduction of biometric voters register”.
Technische Einzelheiten oder Details zum Ablauf werden noch keine genannt. Als Vorteile erhofft sich Haruna Iddrisu „that, the biometric voting would reduce minor voting, violence and other negative tendencies which were concomitant to the past elections in the country.“
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Verfasst von marc
Juli 8, 2009
In Norwegen werden derzeit Internetwahlen für 2011 überlegt, um „die Wahlbeteiligung zu steigern“. Zunächst sollen Onlinewahlen nur testweise in einigen ausgewählten Bezirken möglich sein. The Norway Post berichtet (via Paper Vote Canada):
The Ministry of Local Government and Regional Development is now working on a plan to test the possibility for allowing Norwegians to cast their vote from the home PC at the municipal elections in 2011.
Laut einer Befragung von NRK TV wird E-Voting nicht gerade besonders stürmisch willkommengeheißen, da „die Wähler auf die Papierwahl-Erfahrung nicht verzichten wollen“.
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Verfasst von electrobabe
Juli 5, 2009
In Sofia gab es einen E-Voting-Versuch (RadioBulgaria via Martin Fehndrich):
In den neun Wahllokalen im Sofioter Französisch-Gymnasium haben sich insgesamt 257 Bürger für die elektronische Stimmabgabe entschieden, erklärten Vertreter des regionalen Wahlausschusses im 24. Mehrmandatswahlkreis gegenüber der Bulgarischen amtlichen Nachrichtenagentur BTA. Laut Gesetz könne man in diesen Wahllokalen zwischen der traditionellen und der elektronischen Stimmabgabe wählen, so die Vertreter der Wahlausschusses. Das E-Voting ist ein Novum bei den bulgarischen Parlamentswahlen.
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Verfasst von electrobabe
Juli 4, 2009
Wikileaks hat zur Zeit einen kleinen Wettbewerb laufen, der die „Most Wanted Leaks of 2009″ ermittlen soll. Dazu kann jeder heißbegehrte Dokumente vorschlagen, die den auf der Seite genannten Kriterien entsprechen.
WikiLeaks requests nominations for 2009′s Most Wanted Leaks—the concealed documents or recordings most sought after by a country’s journalists, activists, historians, lawyers, police, or human rights investigators. Nominations are currently OPEN. Prizes will be award to the winner for each country.
Für Österreich sind derzeit zwei Dokumente gelistet. Eines davon fordert etwas mehr Licht in das, bei der ÖH-Wahl getestete, E-Voting-System zu bringen:
Austria
1. Source-code as well as certifications for the Austrian e-Voting system used in students elections.
Wie lange der Wettbewerb noch läuft, wird auf der Seite nicht verraten.
[via fefe]
Update:
Wikileaks hat auf der Seite mittlerweile auch festgesetzt bis wann der Wettbewerb läuft: bis 01. August kann noch nominiert werden. Die Gewinner werden auf der HAR (Hacking at Random) bekanntgegeben (13. – 16. August).
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Verfasst von marc