neuer autor: marc stellt sich kurz vor

Oktober 24, 2008

da ich hier neu bin als autor, wollte ich das auch mal kurz bekanntgeben. macht man schliesslich auch im richtigen leben so.
also – ich heisse marc, studiere derzeit an der uni graz (davor tu graz), blogge schon eine weile und man kann mich auch bei twitter und identi.ca antreffen (ich weiss das war jetzt schamlose eigenwerbung ;) ).

das ganze ist so zustande gekommen, dass ich von barbara gefragt wurde, ob ich nicht einfach lust haette bei papierwahl.at als autor mitzuwirken – wie man sieht habe ich zugesagt.
ich werde versuchen hier, in mehr oder weniger regelmaessigen abstaenden, artikel zum thema e-voting reinzustellen. abhaengig von der aktuellen informationslage (da mache ich mir aber eher weniger sorgen) und der zeit meinerseits.

das ganze ist, zumindest fuer mich, noch ein kleines experiment und steht ziemlich am anfang. wenn es also probleme gibt, in die kommentare damit oder mailen. sonstige anregungen, (konstruktive) kritiken, berichtigungen und diskussionen sind gerne gesehen. dafuer ist das ganze schliesslich auch da!

und damit ich jetzt nicht komplett abdrifte und den bezug zum eigentlichen thema, naemlich e-voting, verliere:

geek&poke-voting_machines

geek&poke-voting_machines

[geek & poke / creative commons by-nd-2.0]


Aufklärung der ÖH an der TU-Wien zu studi.gv.at

Oktober 24, 2008

Hier der Inhalt des studi.gv.at-Aufklärungsplakats der HochschülerInnenschaft an der TU-Wien, die die gleiche Problematik ansprechen, die auch bereits hier diskutiert wurde:

studi.gv.at ist eine Werbeaktion des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Von studi.gv.at werden Versprechungen getätigt, ohne auf damit verbunden Gefahren hinzuweisen. Weiters werden politische Pläne des Ministers als Tatsachen verkauft, die in dieser Form nicht gesichert sind.

• Die Durchführung von e-Voting bei den ÖH Wahlen 2009 ist keineswegs gesichert.
• Die ÖH Wahlen sollen als Probelauf dienen, um zukünftig auch Nationalratswahlen über Mausklick durchführen zu können.
• Noch-Bundesminister Hahn möchte e-Voting gegen den Willen der ÖH einführen.
• e-Voting ist technisch und rechtlich nicht ausreichend abgesichert.
• Eine Erhöhung der Wahlbeteiligung ist durch e-Voting nicht zu erwarten.
• Bei e-Voting sind freie und geheime Wahlen nicht garantiert.
• Alle Anführungen von „sicher“ im Zusammenhang mit e-Voting sind unbelegte Versprechungen.
• e-Voting WahlbeobachterInnen benötigen technisches Fachwissen.
• Für WählerInnen ist der Wahlvorgang nicht nachvollziehbar.

„Es ist ganz ohne Rückgriff auf Einzelbeispiele technologisch nachweisbar, dass es wirkliche Sicherheit beim E-Voting nicht geben kann.“
ao.Univ.Prof.Dr. Peter Purgathofer, TU Wien – Institut für Informatik

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hier die PDFs der ÖH-Aufklärungsinitiative: studi_gv-flyer und studi_gv-plakat


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